LucaNet USA – Interview mit Managing Director Robert Lawson

usa skyline mit horizont und sonnenuntergang

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Als alles vor rund 20 Jahren in Deutschland begann, ahnten auch wir noch nicht, dass unseren Kunden uns schon heute in elf Ländern persönlich antreffen würden. LucaNet hat Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den USA, Singapur sowie China. Ein Erfolg, der ohne unsere engagierten und ambitionierten Mitarbeiter weltweit nicht möglich wäre.

Robert Lawson ist seit 2015 Teil der LucaNet-Familie, mitverantwortlich für die LucaNet-Erfolgsgeschichte und seit 2017 unser Managing Director in den USA. 2018 erzählte er uns, wie und warum er zu LucaNet kam, was unsere Kunden und die Arbeit in den USA ausmacht und – natürlich – warum der Super Bowl 2018 für ihn ein ganz besonderes Ereignis war.

“I wanted to be a part of an organization where each person is more than just an employee. Thankfully the LucaNet team delivered on that promise.”
– Robert Lawson, Managing Director LucaNet USA

Arbeiten für LucaNet in den USA: Motivation und Herausforderung

Du bist seit 2015 Teil der LucaNet-Family. Warum hast Du Dich entschlossen, zu LucaNet zu stossen?

Robert Lawson: Ich wollte gerne zu einem Unternehmen mit familiärer Arbeitsatmosphäre. Bevor ich zu LucaNet kam, habe ich für zwei Firmen gearbeitet, die zu den 100 größten US-Unternehmen gehören. Auch wenn diese Erfahrungen den Grundstein für meine Berufslaufbahn gelegt haben, sehnte ich mich nach einer Betriebsstruktur, in der die einzelne Person mehr ist als nur ein Angestellter und in der jeder Einzelne wirklich zum Erfolg des Unternehmens beiträgt. Glücklicherweise hat das LucaNet-Team dieses Versprechen gehalten. Und die Zukunft der Firma liegt mir wirklich sehr am Herzen.

Was sind die dringlichsten Anliegen Deiner Kunden und vor welchen Herausforderungen stehen Sie? Was kann LucaNet zur Lösung beitragen?

Robert Lawson: Die US-Kunden stehen vor zahlreichen Herausforderungen im Bereich der Datenerfassung und Datenvalidierung. Die M&A-Kultur der US-Wirtschaft führt dazu, dass viele Unternehmen mehrere Buchhaltungssysteme einsetzen, die für das Berichtswesen konsolidiert werden müssen. Für Datenvalidierung und Datenverarbeitung werden sehr viel Zeit und Geld aufgewendet. So kommt es, dass Synergien oft erst entdeckt werden, wenn diese Systeme innerhalb eines Unternehmens vereinheitlicht werden.

LucaNet ermöglicht es, dieses Vorhaben mit minimalem Verwaltungsaufwand in die Tat umzusetzen. Je komplexer ein Unternehmen wird, desto mehr Fehlerquellen birgt das manuelle Konsolidieren dieser Systeme. Durch wiederholbare und gesteuerte Prozesse erlaubt LucaNet dem Management darauf zu vertrauen, dass die erhobenen Daten präzise sind.

“LucaNet allows for repeatable and controlled processes to provide confidence to management that the data presented is accurate.”
– Robert Lawson, Managing Director LucaNet USA

LucaNet in den USA: Zu Besonderheiten und ungewöhnlichen Erfahrungen

Besteht ein erheblicher Unterschied zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Markt?

Robert Lawson: Im Großen und Ganzen deckt sich die Kundschaft des amerikanischen und des deutschen Markts. Das Ziel von Unternehmen ist es, komplexe Reporting-Ansprüche mithilfe eines systemischen und transparenten Prozesses zu vereinfachen. Auch wenn Komplexität durch ganz unterschiedliche Faktoren entsteht, zum Beispiel Währungsumrechnungseffekte versus anspruchsvolle Datenerfassung, sind die Probleme, für die wir Lösungen anbieten, dieselben.

Kannst Du von witzigen oder aussergewöhnlichen Erfahrungen mit Deinem Kunden berichten?

Robert Lawson: Eine unserer aktuellen Kunden arbeitet seit etwas mehr als einem Jahr mit LucaNet. Sie hat das System von ihrem Vorgänger mit minimaler Einarbeitung übernommen. Innerhalb dieses einen Jahrs hat sie gelernt, mit dem System umzugehen und LucaNet kompetent anzuwenden. Kürzlich kam von ihr eine Schulungs- und Support-Anfrage, der wir natürlich nachgekommen sind. Das Interessante daran ist, dass sie in der Lage war, das globale Reporting ihrer Finanzzahlen durchzuführen, ohne je eine richtige produktbezogene Schulung erhalten zu haben. Wir konnten ihr natürlich noch ein paar neue Sachen beibringen, aber das zeigt wirklich gut, wie benutzerfreundlich unser Produkt ist.

Du bist Fan von American Football. Hast Du je selbst Football gespielt?

Robert Lawson: Ja, als Teenager. Aber nach meinem ersten Jahr in der Highschool habe ich aufgehört. Da ich aus Philadelphia komme, bin ich natürlich Fan der Philadelphia Eagles.

Die Philadelphia Eagles haben 2018 den Super Bowl gewonnen – herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet der Super Bowl für die Vereinigten Staaten? Ist der Sieg beim Super Bowl in Philadelphia noch spürbar oder würdest Du sagen, er ist schon Geschichte?

Robert Lawson: Der Super Bowl ist das wichtigste Sportereignis in den USA. Und der drittwichtigste Feiertag nach Weihnachten und Thanksgiving. Gibt es einen vergleichbaren Feiertag in Deutschland? 
Und ja, für Philadelphia hat der Sieg immer noch wahnsinnig viel Bedeutung. Es ist das erste Mal, dass Philadelphia gewonnen hat, deshalb wird der Sieg wahrscheinlich nie Geschichte sein.

Über Robert Lawson – Managing Director für LucaNet USA

Robert Lawson ist seit 2015 für LucaNet tätig. Für Beratung und Unterstützung bestehender sowie neuer Kunden in den USA steht er unter robert.lawson@lucanet.com zur Verfügung.

Robert Lawson hat Business Administration mit dem Schwerpunkt Finance an der Drexel University in Philadelphia, USA, studiert. Er war unter anderem in einer großen amerikanischen Bank als Engagement Manager und in einem Energiekonzern als Financial Analyst und als Credit Risk Analyst tätig. Bei LucaNet war er zunächst als International Business Manager tätig. 2016 wechselte er in das Consulting mit dem Fokus auf folgenden Tätigkeiten:

  • Einführung der LucaNet-Software bei vorwiegend internationalen Kunden
  • Schulung der Anwender
  • Beratung in fachlichen Themen rund um das Rechnungswesen, Controlling und Reporting

Seit 2017 leitet er als Managing Director die neu gegründete LucaNet-Niederlassung in den USA. Informationen zu unserem Management-Team unseren Standorten weltweit haben wir Ihnen auf unserer Website zur Verfügung gestellt.

LucaNet-Standorte

Schon gewusst? Der Super Bowl in den USA müsste eigentlich die Super Bowl heißen

Was den Deutschen ihr Fußball, ist den Amerikanern ihr Football. Seit den 70er-Jahren ist Football die populärste Sportart der USA. Praktisch jede Highschool und jedes College hat ein eigenes Team auf unterschiedlich hohem Leistungsniveau, die in verschiedenen Ligen organisiert sind. Heimat der Profis ist die National Football League (NFL). Deren Finale ist der Super Bowl und findet meistens am ersten Sonntag im Februar statt. Er hat inzwischen den Status eines inoffiziellen Feiertags inne („Super Sunday“, die Woche vor dem Endspiel heißt dann auch gleich „Super Week“).

Der erste Super Bowl nach heutigem Vorbild wurde 1967 als „AFL-NFL World Championship Game“ ausgetragen (AFL = American Football League). 1970 fusionierten beide Profiligen zur NFL. Namensgeber des Finalspiels ist Lamar Hunt, Eigentümer der Kansas City Chief. Hunt beobachtete 1967 seine Tochter beim Spiel mit einem Flummi, der den Namen Super Ball trug. Zudem wurden damals im Stadion von Pasadena, das wegen seiner Schüsselform „Rose Bowl“ heißt, die wichtigsten Spiele im College-Football ausgetragen. Das waren die Rose Bowl Games. Also schlug Hunt Super Bowl vor, als die NFL für ihr Endspiel einen Namen suchte. Im Prinzip müsste es demnach die Super Bowl und nicht der Super Bowl heißen…

Super Bowl USA: Um die Gunst der Zuschauer buhlen

Der Super Bowl ist natürlich der sportliche Höhepunkt eines jeden (Profi-)Footballers. Aber auch Amerikas Wirtschaft fiebert auf den Super Bowl hin. Denn schließlich geht es bei diesem Großevent, bei dem weltweit Zuschauerzahlen von 800 Millionen erreicht werden, um so viel mehr als um den Sport selbst. Milliarden von Dollar werden im Dunstkreis des Super Bowls eingenommen und ausgegeben.

Für einen der heiß begehrten TV-Werbe-Slots zum Super Bowl zahlen Firmen 30 Millionen Dollar für 30 Sekunden.
 
So ist der Super-Bowl-Sonntag für die Nahrungsmittelindustrie nach Thanksgiving der wichtigste Tag im Jahr. Pizzalieferdienste machen etwa ein Drittel ihres Jahresumsatzes an diesem einen Tag.  Stolze 250 Millionen Dollar geben Fans für Fanartikel aus. Doch das ist alles nichts im Vergleich zu dem, was Firmen zu zahlen bereit sind, um einen der heiß begehrten TV-Werbeslots in den Pausen des Spiels zu ergattern: fünf Millionen Dollar für 30 Sekunden! Kein Wunder, dass sich Unternehmen wie Amazon, Heineken und Pepsi einiges einfallen lassen, um mit möglichst ungewöhnlichen Werbespots herauszustechen.

Super Bowl 2018: Das Wunder von Minneapolis ist ein Wunder für Philadelphia

Das Finale von 2018 der NFL fand am 4. Februar in Minneapolis, Minnesota, statt. Die favorisierten Titelverteidiger New England Patriots trafen auf den Underdog Philadelphia Eagles. Völlig unerwartet gewannen die Eagles mit einem sensationellen 41:33-Erfolg erstmals in ihrer Geschichte den Super Bowl.
Herausragende Figur: Quarterback Nick Foles, der wahr gewordene amerikanische Traum: Er schaffte es in nur wenigen Wochen vom Ersatzspieler zum offiziellen Helden des Abends, dem Most Valuable Player (MVP).

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