LucaNet-Software in Spanien – Interview mit Pedro Mardomingo

wortwolke mit spanischen wörtern

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Seit der Gründung von LucaNet sind wir stark und kontinuierlich gewachsen. Wir wollen unseren Kunden als Anwender unserer Software den bestmöglichen Service bieten. Daher rücken wir möglichst nah an diese heran und erweitern beständig unsere internationale Präsenz. Inzwischen haben wir Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich, den USA, Singapur sowie China. Jüngster Standort-Zuwachs ist Spanien.

Unsere Kollegen stehen Ihnen an allen Standorten bei der Softwareimplementierung und allen fachlichen Fragen rund um Rechnungswesen und Controlling beratend zur Seite. Pedro Mardomingo ist unser Mann für Sie in Spanien. Ihn konnte die LucaNet-Familie 2018 für sich gewinnen.

In einem Interview kurz vor Weihnachten 2018 befragten wir ihn zu seiner Motivation, zu LucaNet zu wechseln, zu seinen Zielen für unser Unternehmen in unserem spanisch-sprachigen Markt und zu seinen Wünschen und Plänen für Weihnachten.

Gespräch mit Pedro Mardomingo über seine Pläne für LucaNet und unsere Software

Pedro, warum bist Du zur LucaNet-Familie gestoßen?

Pedro: Die freie Stelle weckte mein Bedürfnis, zu meinen Wurzeln zurückzukehren: Ich habe mal als Financial Controller angefangen. Und ich habe ein Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistung geleitet. Als ich die Lösungen der LucaNet-Software entdeckte, wusste ich sofort, dass das Produkt erfolgreich sein wird. Und zu diesem Erfolg wollte ich beitragen.

 “My goals are to build LucaNet into a well-known brand
in the Spanish market over the next few years.
I want to secure a foothold that enables future growth for
LucaNet in South America, our Spanish-speaking countries.”

– Pedro Mardomingo, Managing Director LucaNet Spanien

Welche Erfahrungen bringst Du mit und was hast Du Dir für LucaNet vorgenommen?

Pedro: Ich habe 14 Jahre lang für Exact Software gearbeitet. Angefangen habe ich als Financial Controller und dann war ich Managing Director für Spanien und Portugal. Ich habe verschiedene Geschäftseinheiten geleitet, unter anderem die Abteilungen für DRP, CRM und HRM sowie für CPM, als Exact den kanadischen Software-Hersteller Longview übernahm.

Mein Vorhaben für die kommenden Jahre ist es, LucaNet als Marke auf dem spanischen Markt bekannt zu machen. Ich möchte ein sicheres Standbein aufbauen, das LucaNet Wachstum auf dem südamerikanischen Markt ermöglicht, also in unseren spanischsprachigen Ländern.

Was sind Deiner Meinung nach die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale für LucaNet-Kunden und für den spanischen Markt?

Pedro: Oh, die Liste von LucaNets Alleinstellungsmerkmalen ist lang. Und sie unterscheidet sich nicht erheblich von den Erfolgsfaktoren auf dem heimischen Markt:

  1. Schnelle Implementierung
  2. Leichte Bedienung
  3. Sehr hohe Benutzerfreundlichkeit

Ich kenne keine andere Software mit diesen Eigenschaften.

Hast Du schon witzige oder außergewöhnliche Erfahrungen mit Deinen Kunden gemacht?

Pedro: Spanier sind ziemlich unberechenbar, es ist nicht immer einfach mit ihnen zu arbeiten: Sie sagen zu und dann passiert nichts. Wir sind nicht so gut im Planen (lacht).

Welche Pläne hat unser neuer Managing Director für Weihnachten?

Wie wird eigentlich in Spanien Weihnachten gefeiert?

Pedro: Spanien ist ein katholisches Land und die meisten Leute feiern Weihnachten mit ihrer Familie. Das trifft auch auf mich zu. Ich werde Zeit mit meinen Eltern, meinen Kindern und meiner Frau verbringen. Und Freunde treffen. Wir Spanier verbringen viel Zeit draußen und in unserem sozialen Umfeld.

Was wünscht Du Dir zu Weihnachten?

Pedro: Ich persönlich brauche keine Geschenke. Ich genieße es, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Ich gehe an Weihnachten immer Skifahren mit meiner Familie. Das ist eine meiner Lieblingssportarten. Das ist das schönste Geschenk für mich.

Über Pedro Mardomingo – Managing Director für LucaNet Spanien

Pedro Mardomingo ist seit 2018 als Managing Director für LucaNet in Spanien tätig. Er studierte Business Administration an der IE Business School in Madrid. Nach seinem Abschluss zum Master of Business Administration arbeitete er unter anderem bei Exact Software. Hier besetzte er unter anderem die Position des Country Managers. 2009 machte er sich als Berater für verschiedene Unternehmen selbstständig. Er gründete das Unternehmen THE ROOM Research & Solutions. 2016 stieg er bei Teamleader CRM ein und baute das spanische Geschäft von Null an auf. 2018 wurde er externer Berater bei ForceManager. Noch im gleichen Jahr wurde er Teil der LucaNet-Familie. Weitere Informationen zu Pedro Mardomingo und unseren weltweiten Standorten haben wir Ihnen auf unserer Website zusammengestellt.

LucaNet-Standorte

Schon gewusst? Weihnachtstradition in Spanien

Jeder Spanier kennt die Lotería de Navidad. Schließlich findet die weihnachtliche Sonderziehung der staatlichen Lotterie seit 1812 statt. Und es werden – Achtung! – satte 2,4 Milliarden Euro ausgespielt. Die Lotterie wird aufgrund ihres Hauptgewinns auch „El Gordo“, der Dicke, genannt – und ist weit über die Grenzen Spaniens hinaus beliebt.

2017 fanden sich unter den Gewinnern auch vier Deutsche. Sie hatten jeweils mit einem Zwanzigstel-Los jeder 200.000 Euro gewonnen. Das System hinter El Gordo ist nicht ganz banal. Und das Los ist alles andere als günstig. Bereits ab Mitte Juli können die Lose (billete) in den Lotto-Annahmestellen erworben werden. Seit 2011 gibt es genau 100.000 Losnummern – von 00000 bis 99999. Aufgrund der riesigen Nachfrage gibt es von jedem Los 170 Serien, also 170-mal die gleiche Losnummer.

Ein klassisches Los in A4-Größe besteht aus zehn Zehntel-Lose (décimos). Die können durch Perforation abgetrennt werden. Somit gibt es 1.700 Zehntel Lose mit der gleichen fünfstelligen Losnummer. Ein komplettes Los kostet 200 Euro. Es ist aber durchaus üblich, sich ein Los mit Freunden, Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen zu teilen.

Die Ziehung findet immer am 22. Dezember im Opernhaus „Teatro Real“ in Madrid statt. Das mehrstündige Spektakel beginnt am Vormittag und wird live im Fernsehen übertragen. Ein Ereignis, das Jung und Alt vor den Fernseher holt. Ähnliche Zuschauerzahlen werden wahrscheinlich nur bei einem WM-Endspiel mit spanischer Beteiligung erreicht.

In einer riesigen, goldfarbenen Lostrommel befinden sich 100.000 Holzkugeln. Jede Kugel wiegt exakt drei Gramm und trägt die mit Laser eingravierte Losnummer. In einer zweiten, etwas kleineren Trommel befinden sich die Gewinne. Weitere 15.000 Holzkugeln, darunter auch El Gordo. Nun wird Preis für Preis einzeln ausgelost. Dafür werden aus den beiden Lostrommeln zeitgleich zwei Kugeln befördert, die jeweils in einer eigenen Glasschale landen.

Schüler des Madrider Colegio San Ildefonso entnehmen die Kugeln. Sie singen sowohl die Losnummer als auch den darauf entfallenden Gewinn vor. Bei einer Gewinnchance von 1:100.000 sind die Aussichten, einer der glücklichen Gewinner der Lotería de Navidad zu sein, recht gut. Als sicherer und größter Gewinner geht jedoch nur einer hervor: der Fiskus. Denn 30 Prozent der Verkaufserlöse und 20 Prozent jedes Preises über 2.500 Euro müssen als Steuer abgeführt werden.

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