Spielen ist ausdrücklich erwünscht: Interview mit Nadine Piotrowski

nadine piotrowska von wooga und stoffdrache

© Wooga

Bei ihrem Arbeitgeber dreht sich alles darum, Menschen tagtäglich eine Freude zu machen. Spannende Geschichten, packende Erlebnisse und Spaß am Spiel stehen im Fokus – mit internationalem Erfolg. Nadine Piotrowski ist Head of Accounting bei Wooga, einem der wichtigsten Entwickler von Casual-Mobile-Spielen weltweit. Erfahren Sie, wie die LucaNet-Software Wooga und die tägliche Arbeit von Nadine Piotrowksi unterstützt.

Im Interview erzählte sie uns, wie Smartphone-Spiele sie beruflich und privat einnehmen. Und uns interessierte natürlich auch, ob durch unsere Softwarelösungen mehr Zeit zum Spielen bleibt.

Unser Gespräch mit Accounting-Chefin Nadine Piotrowski

Spielen Sie gern?

Nadine Piotrowski: Gesellschaftsspiele in der Familie und im Freundeskreis spiele ich schon immer sehr gerne. Was Smartphone-Spiele angeht, bin ich ein typischer Gelegenheitsspieler: Wenn ich mal irgendwo fünf Minuten überbrücken möchte, dann greife ich dafür gerne zum Smartphone.

Haben Sie ein Lieblingsspiel?

Nadine Piotrowski: Ja. Mein absolutes Lieblingsspiel ist auch von Wooga produziert worden: June‘s Journey. Das ist eines unserer neueren Spiele vom Oktober 2017. June‘s Journey ist ein sogenanntes Hidden Object Game. Auf Deutsch heißen sie auch Wimmelbildspiele. Auf so einem Wimmelbild sind viele kleine und große Dinge versteckt. Die muss man finden und antippen. Bei jedem Betrachten entdeckt man neue Sachen. Und gleichzeitig gibt es eine ganz spannende Story. Es geht um einen Mordfall in den 1920er-Jahren.

Wenn Spielen auch im Accounting eine tragende Rolle zukommt

Darf bei Ihnen im Büro gespielt werden? Und welche Rolle spielt das Spielerische in der Unternehmenskultur?

Nadine Piotrowski: Bei uns ist Spielen sogar ausdrücklich erwünscht. Alle Mitarbeiter sind dazu angehalten, die eigenen Spiele zu spielen, zu testen und Feedback zu geben. Gerade im Entwicklungsprozess ist das sehr wichtig. So wollen wir herausfinden, was gut funktioniert und was nicht. Wir bekommen dafür eine Staging-Version zur Verfügung gestellt. Das ist eine Art Testversion. Die laden wir auf unser Smartphone herunter.

Dann können wir zum Beispiel die ersten zehn Level spielen. Das Spielen von Wooga Games ist auch Teil des Onboarding-Prozesses für neue Mitarbeiter. Man könnte denken, dass meine Meinung nicht so wichtig ist wie die eines Gamedesigners. Ich arbeite schließlich im Finanzbereich und bin kein Hardcore-Gamer. Aber genau das Gegenteil ist der Fall – auch weil ich zu unserer Zielgruppe gehöre.

Wer genau ist denn die Zielgruppe von Wooga?

Nadine Piotrowski: Überraschend, aber wahr: Es sind eher Frauen als Männer. Das liegt daran, dass wir sogenannte Casual Games – Gelegenheitsspiele – machen. Unsere Zielgruppe befindet sich im mittleren Alter. Die meisten haben Kinder. Sie suchen nach einfachen, unterhaltsamen Spielen für zwischendurch. 

„Das Spielen von Wooga Games ist auch Teil des Onboarding-Prozesses für neue Mitarbeiter.“
– Nadine Piotrowski, Head of Accounting

Woher kommt eigentlich der Name Wooga?

Nadine Piotrowski: Dazu gibt es eine lustige Anekdote. Die Entwicklung des Namens war eine Aufgabe in einem Einstellungstest für unseren ersten Praktikanten. Der hat sich das ausgedacht. Und er ist auch immer noch bei uns. Mittlerweile natürlich nicht mehr als Praktikant, sondern als ein sehr wertvoller Mitarbeiter. Wooga steht übrigens für World of Games.

Bietet Wooga als kreativer Arbeitgeber auch ein kreatives Arbeitsmodell?

Nadine Piotrowski: Bei uns hat man von Anfang an sehr viel Eigenverantwortung und auch Zuständigkeiten. Es gibt hier keine Arbeitszeitrichtlinien. Es wird sich darauf verlassen, dass jeder genau weiß, was er wann machen muss und wann er dann auch da sein muss.

Benefits haben wir viele. Dazu zählen:

  1. Educational-Budget: Jeder Mitarbeiter darf im Jahr 1.500 Euro für seine Weiterbildung ausgeben.
  2. Verschiedene Sportgruppen: Diese werden von Wooga bezahlt. Das sind zum Beispiel Fußball-, Beachvolleyball- und Badmintongruppen.
  3. Regelmäßige Lunch-Veranstaltungen wie den Mystery Lunch. Da werden einmal im Monat Lunchgruppen per Zufallsgenerator ausgewählt. Man kann mit Kollegen essen gehen, die man vielleicht noch gar nicht kennt. Beliebt sind auch unsere Brown-Bag-Veranstaltungen. Sie finden immer in der Mittagspause statt und dienen dem Wissenstransfer. Ein Mitarbeiter oder ein geladener Gast hält einen Vortrag zu einem Thema. Jeder, der mag, kann dazukommen und sich das anhören. Dazu gibt es für jeden Zuhörer diese klassische amerikanische braune Lunch-Tüte mit Leckereien gefüllt.

Wie das Accounting von Wooga von der LucaNet Software profitiert

Zum Schluss noch eine Frage in eigener Sache: Wie hilft Ihnen unsere Software im Wooga-Alltag?

Ursprünglich lag unser Fokus auf der Einführung einer Software, mit der wir auch Abschlüsse nach IFRS abbilden können. Die umfangreichen Reporting-Möglichkeiten von LucaNet haben jedoch einen so großen Mehrwert für uns, dass wir die Software mittlerweile ebenfalls für unser monatliches Reporting nutzen. So sparen wir jeden Monat rund zehn Arbeitsstunden ein. Das erleichtert uns das Leben erheblich.

Schon gewusst? Mehr zu Wooga

Wooga ist ein Spielesoftwareunternehmen. Es ist einer der wichtigsten Entwickler von Casual- Mobile-Spielen weltweit und hat viele Millionen Spieler rund um den Globus.

Wooga hat seinen Sitz in der Berliner Backfabrik im Stadtteil Prenzlauer Berg. Der Name Backfabrik kommt nicht von ungefähr: Bis in die 1990er-Jahre hinein wurden dort Schrippen und Brot für die Hauptstadt hergestellt. Alle Spiele von Wooga drehen sich um eine fesselnde Geschichte. Wooga hat sich zum Ziel gesetzt, eine unvergessliche und positive Rolle im Leben der Menschen zu spielen und freudige Momente zu schaffen, auf die sich die Spieler jeden Tag freuen können. Wooga hat ein eigenes Auditorium. In diesem war sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2013 bereits einmal zu Gast. Wie es sich für einen Spielehersteller gehört, hat Wooga einen sogenannten Game Room, wo sich die Mitarbeiter zum Zocken treffen können.

Wooga ist seit 2015 Kunde der LucaNet AG. Das Unternehmen nutzt das Modul LucaNet.Finance Consolidation. Nadine Piotrowski berichtet in der Customer Story, wie die LucaNet-Software das Accounting bei Wooga vereinfacht hat.

Success Story von Wooga lesen

Eine Übersicht über unsere Softwarelösungen haben wir Ihnen auf unserer Financial-Performance-Management-Website zusammengestellt.

FPM-Softwarelösungen

Das könnte Sie auch interessieren