Von Mitarbeiterzufriedenheit und glücklichen Gästen – Erfolgsrezept eines jungen Franchise-Unternehmens

denys hertwinkel und hans im glück restaurant

© Hans im Glück

Unter den LucaNet-Kunden befinden sich einige junge Unternehmen. Zu den erfolgreichsten unter ihnen zählt das deutsche Franchise-Unternehmen Hans im Glück. Im Gespräch mit Denys Dertwinkel, Controller bei der Hans im Glück Franchise GmbH, erfahren wir, was das Erfolgsrezept für die Burger-Restaurants des Gründers und Gastronomen Thomas Hirschberger ist – und bekommen ganz plötzlich fürchterlichen Appetit!

Herr Dertwinkel, gegen was tauscht Hans seinen Goldklumpen?

Denys Dertwinkel: Gegen ein Pferd. Das weiß ich aus unserer Speisekarte (lacht)! Da stellen wir das Märchen in Bildern dar. 

Sind Sie Vegetarier?

Denys Dertwinkel: Nein, bin ich nicht. Aber ich habe tatsächlich viele vegetarische Kollegen. Von ihnen habe ich gelernt, dass auch einem echten Fleischliebhaber wie mir vegetarische Burger wirklich gut schmecken können. Davon bieten wir ja eine Menge an. 

Zum Erfolgsrezept von Hans im Glück

Ist das Ihr Erfolgsrezept?

Denys Dertwinkel: Das ist schon eines unserer Hauptmerkmale. Bei uns sind vegetarische oder auch vegane Gerichte kein Randprodukt. Aber am Ende würde ich sagen: Es ist unser Gesamtpaket, das uns erfolgreich macht. Zu uns kommt man nicht, weil man eben mal einen Burger essen möchte. Wir bieten unseren Gästen mehr:

  • eine große Auswahl an Burgern (mit und ohne Fleisch)
  • Salate
  • leckere Cocktails
  • Durstlöscher
  • ein einmaliges Ambiente
  • einen ganz besonderen Service

Wir möchten, dass uns der Gast mit einem positiven Gefühl verlässt. Wir nennen das den unerwarteten Glücksmoment. Außerdem versuchen wir, auch unseren Mitarbeitern eine besondere Arbeitsatmosphäre zu bieten. Glückliche Mitarbeiter machen glückliche Gäste.

Ihr Chef Thomas Hirschberger ist ein alter Hase unter den Gastronomen in München. Wie kam Herr Hirschberger auf die Idee vom Hans im Glück?

Denys Dertwinkel: Das war auf einer seiner vielen Reisen. Vor allem in London und in Istanbul gibt es besondere Burger-Restaurants. Davon inspiriert, entstand die Idee für Hans im Glück. Bei der Überlegung zur Innenraumgestaltung kamen Thomas und seine Frau Gunilla dann über die Themen Lichtung und Wald auf den Einfall mit den Birken und das Märchen Hans im Glück. In der Geschichte macht Hans scheinbar ein schlechtes Tauschgeschäft nach dem nächsten.

Erst tauscht er sein Gold gegen ein Pferd. Das Pferd gegen eine Kuh. Und immer so weiter, bis er nichts mehr hat. Für Hans bedeutet Glück aber nicht Besitz. Für ihn zählt der Moment. Diese Leichtigkeit – das Hier und Jetzt zu genießen – ist auch die Grundidee unserer Burgergrills. Deshalb der Name Hans im Glück.

„Bei uns hat jeder Mitarbeiter die Chance, neue Ideen zu Produkten, aber auch zu Marketing- und sonstigen Prozessen zu teilen.“
 Denys Dertwinkel, Controller bei der Hans im Glück Franchise GmbH 

Mitarbeitereinbindung in der Franchise GmbH

Haben Sie eine Kantine?

Denys Dertwinkel: Nein, eine Kantine haben wir nicht. Dafür aber eine Testküche mit Bar. Quasi ein nachgebautes Minirestaurant, das auch als Pausenraum dient. Hier können unsere Produktentwickler sich nach Lust und Laune austoben. Neue Rezepte entwickeln. So sind wir dann auch die ersten, die in den Genuss von neuen Burgern kommen – also meistens in den Genuss. Es kann auch mal das Gegenteil sein (lacht). Ist es gut, kommt es auf die Speisekarte.

Bei uns hat jeder Mitarbeiter die Chance, neue Ideen zu Produkten, aber auch zu Marketing- und sonstigen Prozessen zu teilen. Ich habe das Gefühl, dass wirklich nahezu alles ausprobiert wird, was vorgeschlagen wird.

Hans im Glück ist eine der erfolgreichsten Neugründungen der letzten Jahre. Allein in Deutschland gibt es inzwischen 55 Restaurants. Und Ende 2017 hat der erste Hans im Glück Burgergrill in Singapur eröffnet. Funktioniert das Erfolgsrezept tatsächlich auch in Asien?

Denys Dertwinkel: So gut, dass wir jetzt gerade den dritten Burgergrill eröffnet haben. Singapur bietet sich aufgrund der Infrastruktur wahnsinnig gut für europäische Konzepte an. Natürlich gibt es einige Unterschiede. Eins zu eins funktioniert es nicht. Es muss zum Beispiel grundsätzlich mit mehr Schärfe in den Rezepten gearbeitet werden als in Deutschland. Und unser Angebot ist auch deutlich barlastiger als hier. In Deutschland sind wir doch mehr Burgergrill als Bar. Auch vom Namen her unterscheiden wir uns: Wir sind zwar weiterhin Hans im Glück, allerdings mit dem Zusatz: German Burgergrill.

Und natürlich ist unser Gesamtkonzept erklärungsbedürftiger. Weil die Singapurer zum einen das Märchen Hans im Glück nicht kennen und zum anderen Birken nicht zur heimischen Flora gehören. Aber leckeres Essen von hoher Qualität kommt grundsätzlich überall auf der Welt gut an, würde ich sagen.

„Ich denke, das Wichtigste ist, dass man nicht stillsteht. Und dass man sich nicht auf seinem Erfolg ausruht.“
– Denys Dertwinkel, Controller bei der Hans im Glück Franchise GmbH 

Im Märchen steht Hans am Ende mit leeren Händen da, wenn auch mit leichtem Herzen. Sie sind als Unternehmen so unglaublich erfolgreich, fragt man sich da nicht manchmal, wie lange dieses Glück noch anhalten kann?

Denys Dertwinkel: Also wir hoffen natürlich, so lange wie möglich (lacht). Aber Glück kommt nicht von allein. Wir verfolgen die Strategie, weiterhin zu expandieren – national und international. Aber das allein reicht natürlich nicht. Wir entwickeln konsequent und mit Bedacht unsere Produkte, Prozesse und das Konzept weiter. Sonst wird es irgendwann langweilig. Und gefährliche Gewohnheiten schleichen sich ein.

In München sind wir z. B. eine Kooperation mit dem NYX Hotel eingegangen und wir haben ein neues Raumkonzept entwickelt. Zentrales Element sind weiterhin die Birken, die mit unserem Namen assoziiert werden. Einige andere Elemente haben wir verändert. Ich denke, das Wichtigste ist, dass man nicht stillsteht. Und dass man sich nicht auf seinem Erfolgsrezept ausruht.

Ihr derzeitiger Lieblingsburger?

Denys Dertwinkel: Das ist der Geißbock mit Rindfleisch, Ziegenkäse, Speck und Feigenmarmelade. Sehr zu empfehlen! 

Hans im Glück als Kunde von LucaNet

Das Franchise-Unternehmen Hans im Glück ist seit 2016 Kunde von LucaNet. Es setzt für die Konzernabschlusserstellung und Finanzplanung die Module LucaNet.Financial Consolidation und LucaNet.Planner ein.

Denys Dertwinkel, Controller bei der Hans im Glück Franchise GmbH hat uns erzählt, was er an unserer Software besonders schätzt: „Ich finde es extrem hilfreich, dass ich mit LucaNet wirklich jederzeit einen stimmigen Überblick über den gesamten Konzern habe – unabhängig von etwaigen Kostenstellen oder gesellschaftlichen Strukturen. Auch beim Aufstellen der Gesellschaften bzw. der Ansichten bin ich flexibel. Ich kann mir alles genauso zusammenbauen, wie ich es brauche: schnell und unkompliziert, ohne dass davon die HGB-Struktur angerührt wird.“

Wir haben Ihnen auf unserer Financial-Performance-Management-Website eine Übersicht über unsere LucaNet-Softwarelösungen zusammengestellt.

FPM-Softwarelösungen

Sie wollen mehr über unsere Kunden und deren Geschichten erfahren? Dann schauen Sie bei unseren Kundenreferenzen vorbei:

Success Stories lesen

Das könnte Sie auch interessieren